REBELL Wiesbaden

Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf ist kein Antisemitismus!


Freies Palaestina

Seit dem 8. Juli 2014 führt Israel einen brutalen Angriffskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen. Über 1.400 Menschen wurden getötet und etwa 7.200 verletzt, insbesondere Frauen und Kinder. Menschenverachtend und völkerrechtswidrig werden Schulen, Moscheen und Wohngebiete in äußerster Brutalität angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht. Auf der ganzen Welt gibt es Solidaritätsdemonstrationen mit dem palästinensischen Befreiungskampf und gegen die israelische Aggression. Unter den Demonstranten findet man neben linken und fortschrittlichen Kräften, viele spontan Empörte über die aggressive imperialistische Politik Israels — insbesondere Muslime und Juden. So demonstrieren in Israel bewusst Muslime und Juden gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben.
Insbesondere islamistisch-faschistische Kräfte versuchen aber auch die Palästina- Solidaritätsbewegung zu vereinnahmen. In der Erklärung der revolutionären Weltorganisation ICOR heißt es dazu:

»Wir verurteilen die antisemitischen Ausfälle und Tendenzen in der palästinensischen Befreiungsbewegung und in der Solidaritätsbewegung mit dem palästinensischen Volk. Der Antisemitismus ist ebenso wie der Zionismus eine rassistische Ideologie im Dienste der kapitalistischen Ordnung, die darauf ausgerichtet ist, die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte auf der Welt zu spalten und die Volksmassen und besonders die Werktätigen Israels und Palästinas gegeneinander aufzubringen. Wir weisen die Verwirrmanöver durch die demagogische Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus zurück.«

In Deutschland wird durch eine Kampagne, insbesondere über die bürgerlichen Medien, versucht die Proteste gegen den Gaza-Krieg als »antisemitisch« zu diffamieren. Kanzlerin Merkel macht es gar zur »Staatsräson«, die zionistische Politik der israelischen Regierung zu befürworten! Besonders tun sich hier hervor die BILD-Zeitung, »antideutsch« beeinflusste Strömungen und faschistische Kräfte wie PRO NRW und Pax Europa.

Zu spüren bekommen das besonders linke Kräfte, die sich für ein Ende der Aggression Israels gegen den Gaza-Streifen einsetzen. So sah sich die Linksjugend solid Ruhr, als sie eine Kundgebung unter der Losung »Stoppt die Bombardierung Gazas — Für ein Ende der Eskalation im Nahen Osten« in Essen organisierte, einem regelrechten »Shitstorm« insbesondere aus den eigenen Reihen und von »Antideutschen« ausgesetzt. So forderte beispielsweise der »antideutsche« BAK Shalom der Linksjugend solid die Absage der »antiisraelischen Kundgebung«. Trotz aller Widerstände wurde aber die Kundgebung erfolgreich durchgesetzt. Klaus Lederer, Mitglied im Bundesvorstand von »Die Linke«, distanzierte sich von der Demo und sprach sich gar gegen »Antisemitismus und Antizionismus« aus!

Als Internationalisten und Antifaschisten ist es unsere Pflicht, uns gegen jede Form des Faschismus und Rassismus auszusprechen: Gegen Zionismus, Antisemitismus, Neonazismus sowie islamistisch-faschistische Kräfte — das gebietet die internationale Solidarität. Der Jugendverband REBELL erklärt sich solidarisch mit allen Kräften, die sich für die Befreiung der Unterdrückten einsetzen, sei es in Gaza/Palästina, Rojava/Kurdistan oder anderswo.

Stoppt die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen!
Für eine demokratische und gerechte 2-Staaten-Lösung auf dem Weg zu einem freien demokratischen Palästina!
Kampf für Frieden, Völkerfreundschaft — echten Sozialismus!
Hoch die internationale Solidarität!



sharen!

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