REBELL Wiesbaden

Heraus zum internationalistischen 1. Mai 2014 in Mainz!


Am 1. Mai 2014 wird es im Raum Mainz/Wiesbaden wieder eine internationalistische Maidemonstration geben. Es wird von einem breiten Bündnis organisiert.
Die Demonstration startet am 1. Mai um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Mainz.
Des Weiteren gibt es eine Vorabendveranstaltung am 30.4. um 19 Uhr in der Cafeteria des Berufsschulzentrums in Mainz.


Hier der Aufruf des Bündnisses:

Nieder mit der »Festung Europa« — Schluss mit Sozialabbau — Waffenexporte verbieten!

In diesem Jahr rufen wir gemeinsam auf zu einem kämpferischen, internationalistischen 1. Mai in Mainz!
Europa schottet sich gegenüber Flüchtlingen mit militärischer Gewalt ab und begeht täglich Menschenrechtsverletzungen.
Die Kriege der NATO-Verbündeten sowie die wirtschaftliche Ausplünderung der Länder Afrikas und Asiens sind die Hauptursachen für die Flucht zehntausender Menschen, die an den Grenzen der EU mit einem militärischen Grenzsicherungssystem konfrontiert sind — und zu Tausenden darin sterben. Willkommen ist nur, wer eine wirtschaftliche Verwertbarkeit nachweisen kann. Die aktuelle rassistische Debatte über bulgarische und rumänische »Sozialflüchtlinge« belegt dies. Rassismus wird staatlich gestutzt, durch bürgerliche Parteien und Medienkampagnen gefordert um die Menschen davon abzuhalten, solidarisch zu handeln und für ihre gemeinsamen Interessen zu kämpfen.

Dem treten wir entgegen — mit internationaler Solidarität!

Auch im Inneren der Europäischen Union wird der Klassenkampf von oben fortgesetzt, werden die arbeitenden Menschen und die Erwerbslosen in den abhängigen Ländern im Süden Europas in eine krasse Armut gestürzt. Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen und soziale Unterstützungssyteme werden durch die Spardiktate des Internationalen Währungsfond (IWF) und der reichen Länder — angeführt von der deutschen Bundesregierung — weitgehend zerstört. In Deutschland wurden mit Agenda 2010 und Hartz IV die Sozialsysteme bereits vor 10 Jahren ruiniert. Seither nehmen prekäre Beschäftigung, Leiharbeit und Lohnkurzungen ungebremst zu. Die Umverteilung zugunsten der Nutznießer in der herrschenden Klasse nimmt zu, Gegenwehr ist bitter nötig.

Als einer der größten Waffenexporteure beteiligt sich Deutschland daran, Konflikte in Kriege zu verwandeln. Damit muss Schluss sein!

Für eine friedliche und solidarische Welt ohne Krieg, Rassismus, Sexismus und Kapitalismus.

Den Flyer gibt es hier zum Download!

1. Mai 2014


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